Gegendemonstranten fühlen sich von Polizei behindert
250 Rechtsextremisten marschierten am Samstag durch Halle-Neustadt, Kundgebungen auf der Magistrale wurden abgehalten. Rund 400 Gegendemonstranten hatten sich in zwei Demonstrationen zusammengefunden, unterstützt von Stadtratsfraktionen, der Stadtverwaltung, Vereinen und der Kirche, um ihre Ablehnung zu zeigen. Doch die beiden in Neustadt vereinigten Demozüge wurden kaum wahr genommen, hatte man sie doch, eingekesselt von der Polizei, hinter den leerstehenden Scheibenhochhäusern abgestellt. Wer ebenfalls Flagge zeigen wollte gegen Rechtsextremismus kam dank Polizeiabsperrungen gar nicht mehr durch. Und nach Abschluss der friedlichen Gegenkundgebung hieß es für die Teilnehmer auch noch, nach Hause laufen. Die nur 100 Meter entfernt liegende Haltestelle blieb für sie tabu. Es sei ihnen egal, kommentierten es einige aus Sachsen stammende Polizisten.
Es sei kein guter Tag für die Demokratie gewesen, resümiert Christof Starke, Geschäftsführer Friedenskreis Halle e.V. und 2. Sprecher der Initiative Zivilcourage Halle. Es habe massive Behinderungen der Gegendemonstranten gegeben, so Starke - beispielsweise durch Taschenkontrollen, Identitätsfeststellungen und Abfilmen. Durch die massive räumliche Trennung der Gegenkundgebungen und Demonstrationen von der Route der JN konnten die Neonazis weitestgehend protestfrei ihre Demoroute absolvieren. „Gesicht zeigen ist für uns keine Symbolpolitik sondern bedeutet, dass wir mit unserem Protest vor unmittelbar Ort sichtbar sind“, sagt Christof Starke.
Dieser Text ist mir was wert:
Was ist Flattr?
Letzte Artikel dieser Rubrik:
Bauland in Halle mit am teuersten
72 Euro kostet im Durchschnitt der Quadratmeter
Noch 200 Helfer für Freiwilligentag gesucht
Am 18. September wird in Halle wieder was bewegt
Kuchenlaster auf der A14 verunglückt
Unfall zwischen Löbejün und A14
Marktrasen für die Ziegelwiese
Rasenkästen sollen zur Ausbesserung genutzt werden
Land will Kita- und Schulverpflegung verbessern
Beirat der Vernetzungsstelle berufen
Kein Rein, kein Raus: Gegendemonstration gegen Nazidemo völlig eingekesselt
Auch Innenminister Hövelmann war eingekesselt
Verwandte Themen:
Mini-Demo für Erhalt der Riebeck-Türme
Nur wenige Hallenser fanden sich ein, um gegen den Abriss zu protestieren
Halle gründet Bündnis gegen Rechts
Initiative auf dem Marktplatz gegründet
Polizeibericht Burgenlandkreis vom 24.05.2010
- Diebstahl aus Einfamilienhäusern
- Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen
- Betrunken hinterm Steuer
- Verkehrsunfall
- Einbruch in Vereinshaus
Kurden protestieren gegen Hinrichtungen im Iran
Demonstrationszug durch die hallesche Innenstadt
Junge Union weist Nazi-Vorwürfe zurück
Anonyme Studentengruppe hatte Vorwürfe gegen Mitglieder der JU erhoben
WebNews
yiggit
LinkArena
Mr. Wong
del.icio.us
Oneview
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 |


Wiegand will alte Referentin nicht
Sprachverband kritisiert Moonlight Shopping
Umweltzone in Halle nicht mehr zu vermeiden
Themen:


