Jährlich 80.000 Euro stehen für soziale Projekte bereit
Jeder dritte Hallenser ist älter als 60 Jahre. Ein Trend, der sich auch nach und nach in der Stadtpolitik bemerkbar machen wird. Immerhin sind die Senioren und ihre Stimmen bei Wahlen wichtig. Und die Zeiten, als Rentner zuhause blieben und sich in den damaligen Großfamilien um Essen und Kinder kümmerten, sind längt vorbei. Heutige Rentner sind engagiert, reisen viel. Mit dem Programm „Aktiv im Alter“ und der 1000-Wünsche-Box im Ratshof versucht man schon, den Bedürfnissen der Senioren gerecht zu werden.
Doch auch Projekte für Familien, zur Förderung von Kindern oder Migranten, zum Wiedereinstieg ins Berufsleben oder gegen Rechtsextremismus sind wichtig. Hier setzte bislang das Projekt „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ an. Und auch beim Nachfolger „Stärken vor Ort“ ist Halle (Saale) wieder mit dabei. 80.000 Euro stehen bis 2011 jährlich bereit. In der nächsten Woche will die Verwaltung die Projekte bekanntgeben, die gefördert werden. Insgesamt wurden 28 Projektideen mit einem Förderumfang von 220.000 Euro eingereicht.
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