Vereine der Bundesstützpunkte fürchten Wegfall von Fördermitteln
Die geplante Privatisierung der städtischen Bäder und Schwimmhallen könnte für die halleschen Vereine neben zu zahlenden Gebühren für die Hallennutzung noch weitere Unannehmlichkeiten mit sich bringen. So könnte für die Vereine an den Bundesstützpunkten die Bundesförderung wegfallen.
Wie Christoph Bergner, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern und Präsident des SV Halle, gegenüber HalleForum.de sagte, werde er im Berliner Ministerium genau ausloten, welche Möglichkeiten die Saalestadt hat. So wäre es zum Beispiel denkbar, das Becker für die Wasserspringer in der Neustädter Schwimmhalle aus der Privatisierung herauszunehmen.
“Unser Ziel ist es, die Bundesförderung nicht zu gefährden”, so Bergner. Deshalb stünden in den nächsten Tagen auch Gespräche zwischen Vereinen und Stadt an. Denn momentan herrscht bei den halleschen Vereinen eine große Unsicherheit. Wie Bergner sagte, habe er aber noch nicht aktiv werden können. Grund seien die noch immer noch vollständigen Unterlagen der Stadtverwaltung - das hatte schon der Sportausschuss bemängelt.
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