Donnerstag, 17. Mai 2012
Halle (Saale), 17.03.2008 19:43 | admin |
Sozialarbeit
Jugendnest für schwieriges Viertel
Zahlt ein Mieter seine Miete nicht, dann droht in der Regel der Rauswurf aus der Wohnung. Und bleibt die Bezahlung der Stromrechnung aus, dann werden bald Licht und Fernseher dunkel bleiben. Doch Unternehmen haben auch andere Möglichkeiten, das beweisen HWG und EVH. Sie unterstützen ein Projekt bei dem sich Menschen Hilfe holen können. Die HWG stellt dabei die Wohnung im Erdgeschoss eines sechsstöckigen Plattenbaus im Robinienweg zur Verfügung.
Das Angebot richtet sich vor allem an Alleinerziehende, Geringverdiener und kinderreiche Familien. Sie erfahren, wo es die nächste Schuldnerberatung gibt und erhalten Unterstützung bei Problemen des täglichen Lebens. Zur Beratung stehen freiwillige Helfer des Projekts Sozialpat€n, von der Freiwilligen-Agentur, und vom ASD zur Verfügung. Auch Erziehungsberatung in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt steht im Mittelpunkt des Projekts. Und während die Eltern beraten werden, stehen Betreuer für die Kinder bereit. Und in der Küche kann auch mal ein warmes Mittagessen gekocht werden.
Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados sagte zur Eröffnung: "Dieses Projekt ist auch da, damit Kinder nicht in Heime müssen. Deshalb soll man Familien sehr zeitig helfen." Man wolle Hilfe geben, wo Hilfe notwendig ist. Das neue Projekt könnte Schule manchen, die Ämter könnten vor Ort gehen.
HWG-Geschäftsführer Wahlen sieht dieses Projekt als eine "neue Form der Sozialarbeit, der Stadtteilarbeit", es sei Arbeit für Mieterinnen und Mieter. Und EVH-Geschäftsführer Müller-Urlaub sieht das Engagement, als Möglichkeit auch auf anderem Gebiet "Wärme" zu geben - "soziale Wärme".
Geöffnet hat die Wohnung im Robinienweg 24 Dienstag und Donnerstag von 9 bis 15 Uhr.
Das Angebot richtet sich vor allem an Alleinerziehende, Geringverdiener und kinderreiche Familien. Sie erfahren, wo es die nächste Schuldnerberatung gibt und erhalten Unterstützung bei Problemen des täglichen Lebens. Zur Beratung stehen freiwillige Helfer des Projekts Sozialpat€n, von der Freiwilligen-Agentur, und vom ASD zur Verfügung. Auch Erziehungsberatung in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt steht im Mittelpunkt des Projekts. Und während die Eltern beraten werden, stehen Betreuer für die Kinder bereit. Und in der Küche kann auch mal ein warmes Mittagessen gekocht werden.
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