Donnerstag, 17. Mai 2012
Halle (Saale), 17.02.2012 06:01 | Eseppelt |
Wirtschaft
VNG: 260 Millionen Euro Verlust
Bislang war die Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) ein guter Einnahmegarant für die Aktionäre. Als sich die Stadt Halle (Saale) von ihren Anteilen trennen wollte, gab es vor einigen Jahren Proteste. Doch inzwischen hat sich das Bild gewandelt. Denn VNG hat 2011 einen Rekordverlust von 260 Millionen Euro eingefahren. Ein Jahr zuvor hatte der Gewinn bei der VNG AG noch 69 Millionen Euro betragen.
Zwar kletterten die Umsatzerlöse von 6,3 auf 8,2 Milliarden Euro. Zeitgleich kletterten aber auch die Ausgaben auf 8,4 Milliarden Euro. Das ist vor allem auf höhere Einkaufspreise beim Erdgas zurückzuführen, die höher waren als der Verkaufspreis. "Deshalb ist es unsere wichtigste Aufgabe, unsere Preisverhandlungen mit den Produzenten zu einem positiven Abschluss zu bringen. Mit wichtigen Vorlieferanten konnten wir bereits erste Einigungen erzielen", sagte Dr. Karsten Heuchert, Vorsitzender des Vorstandes von VNG. 29 Prozent des Erdgases bei VNG stammen aus Russland, 17 Prozent aus Norwegen und 13 Prozent von deutschen Produzenten. 41 Prozent kauf das Unternehmen an Börsen.
Die VNG-Gruppe konnte im letzten Jahr ihren Erdgasabsatz um 14,4 Prozent auf 286 Milliarden kWh erhöhen. Verantwortlich dafür sind auch deutlich gestiegene Verkäufe an den Spot- und Terminmärkten in Höhe von 72 Milliarden kWh, was nahezu einer Verdoppelung gleichkommt.
Zwar kletterten die Umsatzerlöse von 6,3 auf 8,2 Milliarden Euro. Zeitgleich kletterten aber auch die Ausgaben auf 8,4 Milliarden Euro. Das ist vor allem auf höhere Einkaufspreise beim Erdgas zurückzuführen, die höher waren als der Verkaufspreis. "Deshalb ist es unsere wichtigste Aufgabe, unsere Preisverhandlungen mit den Produzenten zu einem positiven Abschluss zu bringen. Mit wichtigen Vorlieferanten konnten wir bereits erste Einigungen erzielen", sagte Dr. Karsten Heuchert, Vorsitzender des Vorstandes von VNG. 29 Prozent des Erdgases bei VNG stammen aus Russland, 17 Prozent aus Norwegen und 13 Prozent von deutschen Produzenten. 41 Prozent kauf das Unternehmen an Börsen.
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