Donnerstag, 17. Mai 2012
Halle (Saale), 18.10.2010 22:25 | Eseppelt |
Theaterszene
Haseloff unterstützt Thalia Theater
Ein Minister, der eine Petition unterschreibt. Das gelingt nur wenigen Initiativen. Doch den Theatermachern des halleschen Thalias ist das gleich doppelt gelungen. Eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung im Stadthaus mit Kultusministerin Birgitta Wolff und Wirtschaftsminister Reiner Haseloff nutzten die Theaterleute dazu, gegen die drohende Schließung ihres Theaters zu protestieren.
Kultusministerin Wolff konnten sie gleich vorm Stadthaus eine Unterschrift abringen. Und auch Wirtschaftsminister Haseloff - vielleicht schwang da schon etwas Wahlkampf mit - setzte sein Signet auf die Liste. Ganz altmodisch Offline. Die Online-Petition haben indes schon mehr als 7.500 Menschen unterschrieben.
“Ich bin optimistisch, dass Kunst und Kultur auch weiterhin ihren Beitrag leisten”, meinte Haseloff. Bei den Kulturausgaben sei Sachsen-Anhalt an der Spitze, so der Minister. Angesichts knapper werdender Ressourcen brauche es aber ein tragfähiges Konzept, wie die Kultur im Land dauerhaft erhalten werden kann. Denn die Kultur sei ein wichtiger so genannter weicher Standortvorteil.
Haseloff regte an, Theaterleitung und Schuldezernent sollten einmal zusammenkommen, um über Module für den Unterricht zu reden und so das Theater in den Unterricht stärker mit einzubeziehen. Um Besucher anzulocken hatte das Thalia jedoch schon einige Projekte gestartet. Seit der Fusion zur Theater, Oper und Orchester GmbH funktioniere aber das Abosystem nicht mehr, kritisierte unlängst Intendantin Annegret Hahn.
Kultusministerin Wolff konnten sie gleich vorm Stadthaus eine Unterschrift abringen. Und auch Wirtschaftsminister Haseloff - vielleicht schwang da schon etwas Wahlkampf mit - setzte sein Signet auf die Liste. Ganz altmodisch Offline. Die Online-Petition haben indes schon mehr als 7.500 Menschen unterschrieben.
“Ich bin optimistisch, dass Kunst und Kultur auch weiterhin ihren Beitrag leisten”, meinte Haseloff. Bei den Kulturausgaben sei Sachsen-Anhalt an der Spitze, so der Minister. Angesichts knapper werdender Ressourcen brauche es aber ein tragfähiges Konzept, wie die Kultur im Land dauerhaft erhalten werden kann. Denn die Kultur sei ein wichtiger so genannter weicher Standortvorteil.
Haseloff regte an, Theaterleitung und Schuldezernent sollten einmal zusammenkommen, um über Module für den Unterricht zu reden und so das Theater in den Unterricht stärker mit einzubeziehen. Um Besucher anzulocken hatte das Thalia jedoch schon einige Projekte gestartet. Seit der Fusion zur Theater, Oper und Orchester GmbH funktioniere aber das Abosystem nicht mehr, kritisierte unlängst Intendantin Annegret Hahn.
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