Donnerstag, 17. Mai 2012
Halle (Saale), 29.04.2010 08:08 | Eseppelt |
Fußball
HFC im Halbfinale, schwarzer Mittwoch für VfL
Der Hallesche FC steht im Halbfinale des Fußball-Landespokals. Im Stadtderby siegte das Team am Mittwochabend beim Verbandsligisten Halle-Ammendorf mit 1:0. Im Halbfinale trifft der HFC nun auf Stendal. Das entscheidende Tor schoss Nico Kanitz.
Der VfL Halle 96 musste am Mittwoch eine 0:1-Niederlage gegen den VfB Auerbach 1906 einstecken. Während die Einen (Barca) mit einer krassen Fehlentscheidung des Spielleiters haderten, gab es seitens der Anderen (VfL) einige kritische Anmerkungen in Richtung Verband. Nachdem Torsten Weber seinem Auerbacher Kollegen Steffen Dünger auf der Pressekonferenz zum Sieg gratulierte und diesen in Anbetracht ‘‘der höheren Spiel- und Chancenanteile‘‘ auch als verdient ansah, stellte sich Weber demonstrativ vor sein Team, welchem in den vorherigen 90 Minuten sehr wenig gelang. ‘‘Ich bitte zu bedenken, dass wir seit gut 14 Tagen englische Wochen spielen. Meine Spieler, welche ganz normal einem Beruf oder Studium nachgehen, kommen dadurch so gut wie gar nicht mehr zum Regenerieren. Zustände, wie man sie Amateurvereinen einfach nicht zumuten kann, so gehen die Verbände nicht einmal mit Profis um. Es wird für uns immer schwieriger dadurch noch die stärkste Mannschaft aufstellen zu können.‘‘ Rückendeckung erhielt Weber durch Dünger, welcher ‘‘aus Sicht der Vereine keine Probleme sieht, im Sinne von Aktiven und Zuschauern eine Saison bei dramatisch vielen Spielausfällen einfach zu verlängern. Oder habt ihr einen WM- Teilnehmer?‘‘, die an Weber gerichtete Frage. Den sich langsam leerenden Akku sah man den 96-ern im Spiel dann auch an. Hier gelang vieles einfach nicht, weil die mentale und physische Frische einfach fehlte. Der VfB dagegen zog sein Spiel mit genauen Passfolgen und daraus resultierenden Chancenvorteilen auf. ‘‘Die haben einfach Fußball gespielt, was uns überhaupt nicht gelungen ist‘‘, kommentierte Tobias Cramer nach Spielende. Einzig bei ihrem Torwart Rene Hartleib konnten sich die Blau-Roten bedanken, nicht schon früher in Rückstand geraten zu sein. Bei den Gastgebern dagegen kaum Chancen zum Torerfolg, weil man aus dem Spiel heraus auch kaum zwingend in Richtung Gästetor kam. 0:5 Ecken, keine einzige Freistoßsituation in Zonen wo es gefährlich werden kann, belegen den Spielverlauf. Die wenigen Torgelegenheiten für 96 sind schnell aufgezählt. Diagonalpass durch Vladimir Penev auf Tobias Cramer, welchem jedoch der Ball bei der Annahme verspringt (40.), Pass in die Spitze auf Tobias Cramer, welcher in den 16-er des VfB eindringt, von zwei Gästeakteuren eskortiert wird, zu Fall kommt, der mögliche Pfiff auf Strafstoß jedoch ausbleibt (70.), der eingewechselte Stefan Maruhn dringt über die rechte Außenbahn in den Strafraum der Auerbacher, spielt Tobias Cramer an, dessen Direktabnahme aus 12 Metern Torentfernung landet jedoch genau in den Armen von Rene Berger im VfB- Tor. Die spielentscheidende Szene besitzen dann die Vogtländer in der Nachspielzeit. Mit dem letzten Angriff wird Schuch in halbrechter Position im VfL- Strafraum angespielt und aus etwa 10 Metern platziert dieser den Ball im ‘‘langen‘‘ unteren Eck, Rene Hartleib keine Chance lassend (90+1). Bei der eingangs geschilderten Situation bleibt abzuwarten, wen Trainer Torsten Weber am kommenden Sonntag (17:30) auf die Rasenballsportler aus Markranstädt aufbieten kann. Hinter den Namen Robin Huth und Sebastian Heidel stehen zumindest Fragezeichen.
Der VfL Halle 96 musste am Mittwoch eine 0:1-Niederlage gegen den VfB Auerbach 1906 einstecken. Während die Einen (Barca) mit einer krassen Fehlentscheidung des Spielleiters haderten, gab es seitens der Anderen (VfL) einige kritische Anmerkungen in Richtung Verband. Nachdem Torsten Weber seinem Auerbacher Kollegen Steffen Dünger auf der Pressekonferenz zum Sieg gratulierte und diesen in Anbetracht ‘‘der höheren Spiel- und Chancenanteile‘‘ auch als verdient ansah, stellte sich Weber demonstrativ vor sein Team, welchem in den vorherigen 90 Minuten sehr wenig gelang. ‘‘Ich bitte zu bedenken, dass wir seit gut 14 Tagen englische Wochen spielen. Meine Spieler, welche ganz normal einem Beruf oder Studium nachgehen, kommen dadurch so gut wie gar nicht mehr zum Regenerieren. Zustände, wie man sie Amateurvereinen einfach nicht zumuten kann, so gehen die Verbände nicht einmal mit Profis um. Es wird für uns immer schwieriger dadurch noch die stärkste Mannschaft aufstellen zu können.‘‘ Rückendeckung erhielt Weber durch Dünger, welcher ‘‘aus Sicht der Vereine keine Probleme sieht, im Sinne von Aktiven und Zuschauern eine Saison bei dramatisch vielen Spielausfällen einfach zu verlängern. Oder habt ihr einen WM- Teilnehmer?‘‘, die an Weber gerichtete Frage. Den sich langsam leerenden Akku sah man den 96-ern im Spiel dann auch an. Hier gelang vieles einfach nicht, weil die mentale und physische Frische einfach fehlte. Der VfB dagegen zog sein Spiel mit genauen Passfolgen und daraus resultierenden Chancenvorteilen auf. ‘‘Die haben einfach Fußball gespielt, was uns überhaupt nicht gelungen ist‘‘, kommentierte Tobias Cramer nach Spielende. Einzig bei ihrem Torwart Rene Hartleib konnten sich die Blau-Roten bedanken, nicht schon früher in Rückstand geraten zu sein. Bei den Gastgebern dagegen kaum Chancen zum Torerfolg, weil man aus dem Spiel heraus auch kaum zwingend in Richtung Gästetor kam. 0:5 Ecken, keine einzige Freistoßsituation in Zonen wo es gefährlich werden kann, belegen den Spielverlauf. Die wenigen Torgelegenheiten für 96 sind schnell aufgezählt. Diagonalpass durch Vladimir Penev auf Tobias Cramer, welchem jedoch der Ball bei der Annahme verspringt (40.), Pass in die Spitze auf Tobias Cramer, welcher in den 16-er des VfB eindringt, von zwei Gästeakteuren eskortiert wird, zu Fall kommt, der mögliche Pfiff auf Strafstoß jedoch ausbleibt (70.), der eingewechselte Stefan Maruhn dringt über die rechte Außenbahn in den Strafraum der Auerbacher, spielt Tobias Cramer an, dessen Direktabnahme aus 12 Metern Torentfernung landet jedoch genau in den Armen von Rene Berger im VfB- Tor. Die spielentscheidende Szene besitzen dann die Vogtländer in der Nachspielzeit. Mit dem letzten Angriff wird Schuch in halbrechter Position im VfL- Strafraum angespielt und aus etwa 10 Metern platziert dieser den Ball im ‘‘langen‘‘ unteren Eck, Rene Hartleib keine Chance lassend (90+1). Bei der eingangs geschilderten Situation bleibt abzuwarten, wen Trainer Torsten Weber am kommenden Sonntag (17:30) auf die Rasenballsportler aus Markranstädt aufbieten kann. Hinter den Namen Robin Huth und Sebastian Heidel stehen zumindest Fragezeichen.
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