Donnerstag, 17. Mai 2012
Halle (Saale), 02.12.2010 08:02 | Eseppelt |
Fußball
HFC-Ultras wollen Pyrotechnik
In den vergangenen Monaten hat der Hallesche FC nach Fußballspielen immer wieder Strafen aufgebrummt bekommen. Grund: Fußballfans hatten Böller oder Feuerwerke gezündet.
Mehrere Ultragruppen deutscher Fußball-Clubs, darunter die Saalefront des HFC, setzen sich nun für eine Legalisierung der Pyrotechnik ein. "Während der Einsatz von Pyrotechnik in Deutschland als vermeintliche Straftat behandelt und auch medial so begleitet wird, erkennen dieselben Medien Pyrotechnik bei Spielen im Ausland als Ausdruck der Begeisterung”, übt man auch Kritik an den Medien. "Diese Diskrepanz wollen wir überwinden und eine Atmosphäre schaffen, in der Pyrotechnik nicht mehr versteckt abgebrannt werden muss. In der es selbstverständlich ist, Emotionen offen zu zeigen”, so Andre Meißner von der Saalefront.
"Pyrotechnik war, ist und wird immer ein Bestandteil der Kultur der Ultras sein”, sagte Meißner. Man rufe nun dazu auf, weder Böller noch andere Knallkörper in den Saalefront-Reihen zu nutzen, Raketen und das Werfen von Pyrotechnik zu ächten. Pyrotechnik solle aber weiterhin maßvoll als Stilmittel eingesetzt werden. "Wir erkennen, dass wir Verantwortung tragen müssen und werden diese annehmen. Die führenden Gruppen der beteiligten Szenen haben Einfluss auf die Geschehnisse in den Kurven und werden diesen geltend machen, um die genannten Punkte umzusetzen.”
Vom DFB und von der Polizei fordere man eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Thematik. Die Zeit der "fadenscheinigen Argumente” sei vorbei. Deshalb sollen Voraussetzungen zum kontrollierten Abbrennen von Pyrotechnik geschaffen werden.
Mehrere Ultragruppen deutscher Fußball-Clubs, darunter die Saalefront des HFC, setzen sich nun für eine Legalisierung der Pyrotechnik ein. "Während der Einsatz von Pyrotechnik in Deutschland als vermeintliche Straftat behandelt und auch medial so begleitet wird, erkennen dieselben Medien Pyrotechnik bei Spielen im Ausland als Ausdruck der Begeisterung”, übt man auch Kritik an den Medien. "Diese Diskrepanz wollen wir überwinden und eine Atmosphäre schaffen, in der Pyrotechnik nicht mehr versteckt abgebrannt werden muss. In der es selbstverständlich ist, Emotionen offen zu zeigen”, so Andre Meißner von der Saalefront.
"Pyrotechnik war, ist und wird immer ein Bestandteil der Kultur der Ultras sein”, sagte Meißner. Man rufe nun dazu auf, weder Böller noch andere Knallkörper in den Saalefront-Reihen zu nutzen, Raketen und das Werfen von Pyrotechnik zu ächten. Pyrotechnik solle aber weiterhin maßvoll als Stilmittel eingesetzt werden. "Wir erkennen, dass wir Verantwortung tragen müssen und werden diese annehmen. Die führenden Gruppen der beteiligten Szenen haben Einfluss auf die Geschehnisse in den Kurven und werden diesen geltend machen, um die genannten Punkte umzusetzen.”
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