Donnerstag, 17. Mai 2012
Halle (Saale), 19.05.2008 00:05 | eseppelt |
Hallesches Debattierturnier 2008
UN-Blauhelme nach Birma?
(ens) Die Entscheidung brachte eine Diskussion über eine fiktive Verankerung humanitärer Interventionen in der UN-Charta. 110 Studenten aus ganz Deutschland waren am Wochenende nach Halle (Saale) gekommen, um hier zu diskutieren. Der Debattierclub Klartext hatte zur Halleschen Debattiermeisterschaft 2008 aufgerufen, die unter der Schirmherrschaft des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt stand. Unter dem Titel "Weit mehr als 95 Thesen" standen insgesamt 43 Debatten auf dem Programm.
Bei dem von der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Postbank präsentierten Debattierwettstreit, dem Größten neben der Deutschen Meisterschaft, standen aktuelle Themen im Mittelpunkt. Sollten Hersteller ungesunder Lebensmittel vom Sportsponsoring ausgeschlossen werden? Mit diesem Thema fiel am Freitag der Startschuss für die Vorrunden. Die Abschaffung von Agrarsubventionen, altsprachliche Gymnasien schließen, die Abschaffung des Verhältniswahlrechts und ein einheitliches europäisches Steuersystem folgten.
Schon im Halbfinale kristallisierte sich das Gewinnerteam beim Thema "Bahnprivatisierung stoppen" heraus. Die endgültige Entscheidung brachte dann die heiße Diskussion zur UN-Charta. Das Los entschied über Pro und Contra. 15 Minuten Vorbereitungszeit blieben den beiden Zweierteams im Finale, bevor jeder Redner in der Debatte in sieben Minuten seine Argumente vortragen konnte. Am Ende entschied sich die Jury für Lukas Haffert und Julian Schneider aus Münster. Beide konnte ihre Argumente überzeugend darlegen, warum ein Einmarsch der UN-Truppen in Myanmar / Birma unbedingt notwendig sei. Philanthropen seien sie. Und als Menschenfreunde würde ihnen das Wohl des Menschen am Herzen liegen. Sicherheitszonen mit UN-Blauhelmen wollten die beiden einrichten. Die Gegenseite war zwar auch schlagfertig mit ihren Argumenten. Doch die Jury-Entscheidung war eindeutig.
Wenig verwunderlich auch die anschließende Entscheidung der Ehrenjury über den besten Redner der Finaldebatte. Mit Witz, Charme und Leidenschaft - unter Beifall des Publikums in der Uniaula - hat sich Lukas Haffert den Sieg redlich verdient. Das sahen Christoph Bergner, Uni-Rektor Wulf Diepenbrock, Zeit-Redakteur Christoph Amend und der Vorsitzende der Deutschen Debattiergesellschaft Kai Kottenstede genauso.
Bei dem von der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Postbank präsentierten Debattierwettstreit, dem Größten neben der Deutschen Meisterschaft, standen aktuelle Themen im Mittelpunkt. Sollten Hersteller ungesunder Lebensmittel vom Sportsponsoring ausgeschlossen werden? Mit diesem Thema fiel am Freitag der Startschuss für die Vorrunden. Die Abschaffung von Agrarsubventionen, altsprachliche Gymnasien schließen, die Abschaffung des Verhältniswahlrechts und ein einheitliches europäisches Steuersystem folgten.
Schon im Halbfinale kristallisierte sich das Gewinnerteam beim Thema "Bahnprivatisierung stoppen" heraus. Die endgültige Entscheidung brachte dann die heiße Diskussion zur UN-Charta. Das Los entschied über Pro und Contra. 15 Minuten Vorbereitungszeit blieben den beiden Zweierteams im Finale, bevor jeder Redner in der Debatte in sieben Minuten seine Argumente vortragen konnte. Am Ende entschied sich die Jury für Lukas Haffert und Julian Schneider aus Münster. Beide konnte ihre Argumente überzeugend darlegen, warum ein Einmarsch der UN-Truppen in Myanmar / Birma unbedingt notwendig sei. Philanthropen seien sie. Und als Menschenfreunde würde ihnen das Wohl des Menschen am Herzen liegen. Sicherheitszonen mit UN-Blauhelmen wollten die beiden einrichten. Die Gegenseite war zwar auch schlagfertig mit ihren Argumenten. Doch die Jury-Entscheidung war eindeutig.
Wenig verwunderlich auch die anschließende Entscheidung der Ehrenjury über den besten Redner der Finaldebatte. Mit Witz, Charme und Leidenschaft - unter Beifall des Publikums in der Uniaula - hat sich Lukas Haffert den Sieg redlich verdient. Das sahen Christoph Bergner, Uni-Rektor Wulf Diepenbrock, Zeit-Redakteur Christoph Amend und der Vorsitzende der Deutschen Debattiergesellschaft Kai Kottenstede genauso.
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