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Thema: Bäderprivatisierung: Vereine vor Existenzsorgen
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| Stadt_für_Kinder
Bürger Herkunft: Registriert seit: 09.03.2009 |
#1
Wie werden sich denn die Verluste bei den Schwimmbädern auf die Bürger auswirken? Erhöhen die Stadtwerke dann die Wassergebühren? Das dürfte nach der Verschärfung der Kartellkontrolle etwas schwierig werden. Drucken
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| Thomas1971
Bürger Herkunft: Deutschland Registriert seit: 29.07.2009 |
#2
Die Stadtwerke können gar nicht die Wasserentgelte erhöhen, da sie dafür gar nicht zuständig sind. Außerdem wirst Du eher höhere Stom-, Gas- und Fernwärmepreise, Müll- und Abwassergebühren und evtl. höhere HAVAG-Preise bezahlen, so Du diese nutzt. So (quer)subventioniert man nämlich in den Stadtwerken die HAVAG, das Maya mare und die (bisher Mit-)Cash-Cow HWS. Aber besser so, als wie in Leipzig! Außerdem haben wir ja ´nen "liberalisierten" Strom- und Gasmartk, so dass ich die Probleme wenigstens los bin. --------------- W.Grupp: Für alle verantwortungslosen Manager, die keine Haftung für ihr Tun übernehmen, müsste es eigentlich Hartz V geben: Nämlich Wasser und Brot - und nachmittags die Peitsche, damit sie im Steinbruch weiterarbeiten, um ihre Schulden zurückzuzahlen. Drucken
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| Stadt_für_Kinder
Bürger Herkunft: Registriert seit: 09.03.2009 |
#3
Nenne das ganze Stadtwerke oder nicht. Die Kosten für die Schwimmbäder werden so oder so querfinanziert. Die Frage ist nur, in welche Entgelte man derartige Verluste kalkulieren darf. Wenn die Schwimmbäder in öffentlicher Regie blieben, wäre alles klar. Dann fließt es vom Haushalt ab und ist mehr oder weniger transparent und vor allem vom Stadtrat kontrollierbar. Drucken
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| Thomas1971
Bürger Herkunft: Deutschland Registriert seit: 29.07.2009 |
#4
Das ist doch Sinn und Zweck des Ganzen! Da packst Du die Schwimmhallen und das Stadtbad in eine vor Jahren für PPP-Projekte gegründte Firma, die mittelbar der Stadt gehört und schon kannst Du die Kosten "optisch" mindern. Natürlich fließen nach wie vor die Verluste in Form von Betriebskostenzuschüssen aus dem Stadthaushalt ab, aber diese können per Auflage von Jahr zu Jahr gemindert werden (vgl. Betriebskostenzuschüsse an die HAVAG). Und indirekt entlastet sich die Stadt von künftigen "Ausgaben", da die Betriebskostenzuschüsse künftig innerhalb des Stadtwerke-Konzerns verdient werden müssen. Die Zeche zahlt im Endeffekt der Bürger (vgl. auch Maya mare, Abwasser- und Müllgebühren). Und Einfluss hat die Stadt unverändert über ihre Eigentümerrolle in der Stadtwerke Halle GmbH i.V.m. den entsprechenden Aufsichtsratsmandaten. Nur - hoffentlich - übt sie die auch wirklich und kompetent aus (vgl. VEB Leipzig). --------------- W.Grupp: Für alle verantwortungslosen Manager, die keine Haftung für ihr Tun übernehmen, müsste es eigentlich Hartz V geben: Nämlich Wasser und Brot - und nachmittags die Peitsche, damit sie im Steinbruch weiterarbeiten, um ihre Schulden zurückzuzahlen. Drucken
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| Gast: Bernd |
#5
VEB Leipzig?????????????????????? Wenn, dann Leipzig Incorporated bitte! Es ist mir nicht erinnerlich, dass ein VOLKSeigener Betrieb sein Eigentum an US-Imperialisten verhökert und verschleudert hätte. Aber vielleicht kannst du meine Bildungslücke schließen? Drucken
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| Stadt_für_Kinder
Bürger Herkunft: Registriert seit: 09.03.2009 |
#6
Aber was der Stadtrat dann nicht mehr hat, ist Einfluss auf die Höhe der Preise, wenn etwas privatisiert wird. Z.B. sind die Preise in Maya Mare im Vergleich auf sehr hohem Niveau. Drucken
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| Anwohner
Bürger Herkunft: Halle Registriert seit: 22.06.2005 |
#7
Ich stehe auf dem Schlauch, was meinst Du damit ? Drucken
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| redhall
Bürger Herkunft: Registriert seit: 15.05.2007 |
#8
siehe da --------------- Franz Josef Strauß: Man muss die Grundsätze so hoch hängen, das man mühelos darunter durchgehen kann. Drucken
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| Anwohner
Bürger Herkunft: Halle Registriert seit: 22.06.2005 |
#9
Danke aber das hatte ich gelesen. Nur kann dies in jedem Unternehmen passieren wenn man Geschäftsführern zu viel Kompetenzen ohne Kontrolle überlässt und nicht gründlich auf die Finger schaut. In dem Fall stimmte ja auch irgend wie etwas mit der Definition des Aufgabengebietes nicht. Ich kann da aber nichts spezifisches von Lzg erkennen was nicht auch in Halle passieren könnte. (nur zur Sicherheit, dafür gibt es keinerlei Anzeichen in Halle) Noch eine Frage, im verlinkten Artikel wird darauf hingewiesen das: "Zumindest bis zur Einführung der Doppik." dies sich positiv auf die Zahlen des Haushalts auswirken würde. Da Haushaltsrecht etwas ist wovon ich keinerlei Ahnung habe. Gibt es einen Termin für eine Umstellung auf Doppik ihn Halle? Ich habe gelesen das es lt. Innenminister eine Terminfrist 2012 für diese Umstellung gibt. Drucken
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| Stadt_für_Kinder
Bürger Herkunft: Registriert seit: 09.03.2009 |
#10
Das erinnert mich alles an die Privatisierung der DeutscheBahn. Die Politik gibt ihren Einfluss in private Hände, beklagt sich aber später indirekt, dass sie keinen Einfluss mehr habe und richtet nur noch Appelle an die Bösen privaten Unternehmen, die nun ihre Macht mißbrauchen und fleißig Monopole schaffen. Drucken
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